Das Wort LASER ist eine Abkürzung für: „LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATET EMISSION OF RADIATION „,
d.h. Lichtverstärkung durch stimulierte oder induzierte Aussendung von Strahlung.
Jeder Laser hat seine spezielle Wellenlänge und dringt dementsprechend tief in das Gewebe ein.

WIRKUNG DES LASERS:

Der energiereiche Laserlichtstrahl ist auf den kleinstem Raum gebündelt. Dadurch entsteht für den Organismus ein Heil- oder Regulationsreiz.
Durch die Laser-Therapie kann es zu folgenden Wirkungen kommen:
– Erhöhung der Enzymaktivitäten (Stoffwechselsteigerungen);
– Herabsetzung der Muskelanspannung;
– Aktivierung des Kreislaufs und Verstoffwechselung im Gewebe sowie Steigerung der Durchblutung;
– Steigerung von Muskel- und Nervenaktivitäten;
– Vorbeugung von Verfestigungen im Bereich der Sehnenansätze;

Schmerztherapeutische Wirkung:

INDIKATIONEN ZUR LASER – THERAPIE:
Nahezu alle Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparats Sportverletzungen wie Verstauchungen, Verrenkungen, aber
auch Sehnenscheidentzündungen;
Verschleißerkrankungen (Arthrose), z.B. Daumen-, Knie- und Sprunggelenksarthrose;
Entzündungen wie z.B. Tennisarm, Fersenspornbeschwerden, Archillessehnenbeschwerden, Karpaltunnelsydrom am
Handgelenk.
Kapselbandirritationen am Kniegelenk, Sprunggelenk sowie Ellenbogen und Handgelenk, Wundheilungsstörungen, Gürtelrose und Operationsnarben.

KONTRAINDIKATIONEN

Bestimmte Körperorgane reagieren empfindlich auf Licht. Sie sollten deshalb keiner längeren Bestrahlung mit dem Laser unterzogen werden; dies sind:
– die Augen
– die Schilddrüsen
sowie
– die Hoden

Bei Kindern sind Bestrahlungen im Bereich der Wachstumsfuge zu vermeiden. Patienten mit Herzschrittmacher oder Epilepsie sollten ebenfalls keine Laser – Behandlung bekommen. Bestrahlung des ungeborenen Kindes oder Behandlung über der Gebärmutter bei Schwangeren sollte vermieden werden.
Bei Säuglingen sollte über dem Kopf der Fontanelle nicht bestrahlt werden. Bei einer Chemotherapie sollte ebenfalls keine Laser-Therapie erfolgen.
Gegenanzeigen mit bestimmten Medikamenten sind nicht bekannt.

Da durch die Laserstrahlen Augen-, bzw. Netzhaut- oder Hornhautschäden möglich sind, sollten Sie bei einer Laser­therapie die Ihnen angebotene Schutzbrille tragen.

Aber auch mit der Schutzbrille sollten Sie den Laserstrahl niemals direkt ins Auge halten.